ReiseberichteNewsMitglied werdenKontaktImpressumDatenschutz

MYANMAR - EIN LAND IM WANDEL

Über Myanmar

Das ehemals als Burma oder Birma bekannte Land in Südostasien ist heute das Überbleibsel einer älteren und teilweise surrealen Zeit. Eine über 50 Jahre anhaltende Militärdiktatur führte dazu, dass viele Regionen noch weitaus unberührt vom modernen Tourismus sind und ihren einzigarten Charme bis heute behalten haben.

Myanmar ist eine wahre Zeitkapsel traditioneller burmesischer Kultur, britischer Kolonialherrschaft, und unberührter Naturlandschaften. Der Irrawaddy Fluss ist mit seinen 1000km das Herzstück Myanmars. Nicht weit entfernt der Ufer des Flusses stehen in der Hochlandebene von Bagan tausende von heiligen Stupas und Pagoden.

Der weitläufige Tempelkomplex zählt zu einen der größten Städte des Mittelalters und lädt durch seine einzigartige Lage und einen sagenhaften Panoramablick zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Myanmar ist das Land des Goldes, der Flüsse und Bergen, unberührter Natur und Strände sowie kulturell religiösen Ritualen in einer Region, die seit Jahrhunderten weitgehend unverändert geblieben ist. 


Festivals, Feiern, Musik und Kultur

Myanmar ist ein kulturell sehr reiches und einzigartiges Land, welches durch den wirtschaftlichen und politischen Umschwung der letzten Jahre nun langsam wieder seine Tore zur Welt öffnet.
Von lebendigen jährlichen Festivals mit farbenfrohen Trachten über majestätische buddhistische Rituale bis hin zu leckeren lokalen Spezialität und einzigartigen Hotspots.

Myanmar hat für jeden etwas Einzigartiges zu bieten. Vor allem die Menschen werden Sie schnell mit Ihrer freundlichen, hilfsbereiten und einladenden Art fesseln. 


Die Vielfalt der Religionen

Eines der ersten Dinge die ein Besucher auf seinem Weg in Myanmar bemerken wird ist, dass die Verbundenheit zur Religion allgegenwertig ist und als fester Bestandteil in den Alltag übergeht.

Die zahlreichen Novizen und Mönche in traditioneller Kleidung und eine Vielzahl an glänzenden goldenen Pagoden und Tempel sowie zahlreiche Festival und Zeremonien verdeutlichen das religiöse Bewusstsein der Einwohner und hinterlassen dabei einen nachhaltigen Eindruck.

Der Größte Teil der Menschen in Myanmar sind Buddhisten, wobei die Verehrung von Naturgeistern „nats“ auch sehr verbreitet ist, deren Anbetung den gläubigen Burmesen zu einem besseren Karma verhelfen soll. 


Bildungsystem in Myanmar

In der Vergangenheit wurde Burma für die breite Kompetenz an Fach- und Arbeitskräften sowie seine qualitativ hochwertige Bildungsstandards bewundert. Als britische Kolonie entwickelte sich das heutige Myanmar in den späten 40er und 50er Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Regionen in Asien.

Heute liegt das Bildungssystem brach. Mit Ausgaben von zeitweise unter 1% des jährlichen GDP liegt Myanmar im Vergleich zu anderen ASEAN Staaten weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Bildung in Burma ist nur obligatorisch für fünf Jahre und die Mehrheit der Studenten verlässt die Schule nach dieser kurzen Zeit. Nur zirka 50% der burmesischen Kinder sind im Sekundarschulbereich eingeschrieben.
Dies steht in krassem Gegensatz zu den internationalen Standards. Darüber hinaus sind die meisten Einrichtungen durch die fehlende Unterstützung durch die Regierung und die fehlende Finanzierung durch Sponsoren schlecht ausgestattet und wissenschaftlichen Ressourcen und Materialien sind oft veraltet.

Schüler die das Abitur erfolgreich absolviert haben stehen vor einer enormen Herausforderung, da Studiengänge auch heute noch nicht frei gewählt werden können sondern vom Staat zugeordnet werden, manchmal sogar für Studienfächer die in der Wirtschaft nur wenig nachgefragt werden. Schüler die das Abitur nicht erfolgreiche abschließen können die Prüfung jährlich wiederholen, allerdings erreichen in der Phaung Daw Oo teilweise bis zu 70 % dieses Ziel nicht.
Es herrscht ein großer Fachkräftemangel im Land welcher sich durch den ökonomischen Aufschwung in den nächsten Jahren noch erhöhen kann. Wir versuchen mit gezielten Berufsbildungsmaßnahmen dieser Entwicklung entgegenzuwirke


Sehenswürdigkeiten

 

Mandalay Hill

Der heilige Mandalay-Berg befindet sich unweit des Ayeyarwady, wenige Kilometer vom Mandalay Palast entfernt, mit einer Höhe von 236 m über dem Meeresspiegel. Er ist das Naturwahrzeichen der Stadt. Überlieferungen zufolge sollte der Buddha hier zu alter Zeit verweilt haben, dessen drei Knochen in einem größeren Schrein auf halber Höhe des Berges aufbewahrt wurden. Heute steht immer noch die Shweyataw-Buddhafigur oben auf dem Berg, die mit einer Hand auf das untere Gelände zeigt.
Königspalast
Den größten Ruhm genießt der Mandalay Palast mit einer Fläche von 4 km2 als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Mandalay, die 1857 in Auftrag vom König Mindon erbaut wurde. Es ist eine Stadt in der Stadt, die von 8 m langen, bis zu 8 m hohen, aus Erdwällen und Ziegeln bestehenden Mauern umgeben wird. An diesem Ort gab Thibaw Min 1885 als letzter König Myanmars seine Macht an die britischen Eroberer ab. 

 

Migun

Das urige Dorf Mingun bietet eine Auswahl an weißen Pagoden, unvollendeten Tempel, historischen Denkmälern und einen sagenhaften Blick über den weitläufigen Irrawaddy Fluss. Erreichbar ist Mingun am besten per Boot von Mandalay aus. Während des Halbtagestrip bietet sich genügend Zeit den historischen Komplex zu erkunden oder sich vom touristischen Leben und der lokalen burmesischen Küche mitreisen zu lassen.

Mingun Paya

Mit Beginn der Bauprojekte im Jahr 1790 unter König Bodawpaya sollte sich diese Pagode zu der größten Stupa der Welt weiterentwickeln. Leider wurden die Bauarbeiten nach dem Tot des Königs im Jahre 1819 nicht weitergeführt, sodass heute nur ein Drittel des ursprünglich geplanten 200 Meter hohen Stupas fertiggestellt werden konnten. Dennoch empfängt dieser Ort seine Besucher mit einem einzigarten Blick über den Irrawaddy Fluss. 

Mingun Bell

Die Mingun-Glocke ist die größte intakte Glocke der Welt. Sie ist 3,70 m hoch, hat an der Basis einen Durchmesser von 5 m und wiegt etwa 87 Tonnen. Größer, aber wegen einer Beschädigung nicht mehr zum Klingen zu bringen ist nur die Zarenglocke im Moskauer Kreml. 


Wir brauchen Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns! Werden Sie Mitglied!

 


Sollten sie mehr Informationen zu Myanmar Partner e.V. erhalten oder eine Patenschaft eines Waisenkindes über den Verein übernehmen wollen, melden Sie sich bei uns!

Haben Sie Interesse an einem Aufenthalt in Marfels Ground in Zuge eines Auslandspraktikums ?
Der Vorsitzende Dr. Christian Runge berät Sie sehr gerne...

Wir freuen uns Ihnen helfen zu können!


 

Melden Sie sich bei uns!

Heinrich-Böcking-Str. 1a
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681 / 6 10 44 oder +49 681 / 6 67 90
Fax: +49 681 / 6 10 84
E-Mail: info(at)myanmar-partner.de